PM: ESSENER BÜRGER BÜNDNIS(EBB) gegen Tempo 30 auf Hauptverkehrsadern

Wenig durchdachter Vorschlag muss sofort vom Tisch

Das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS (EBB) lehnt weitere Einschränkungen für den motorisierten Straßenverkehr strikt ab. Hierzu zählt insbesondere die von verschiedener Seite ins Spiel gebrachte Einführung eines Tempo-30-Limits auf den zentralen Verkehrsadern Alfredstraße und Gladbecker Straße. „Wer ausgerechnet diese leistungsstarken und intensiv frequentierten Nord-Süd-Verbindungen durch ein Tempo 30-Limit den Verkehrsnerv abklemmen will, erweist dem innerstädtischen Verkehrsfluss in Essen einen Bärendienst“, erteilt EBB-Fraktionsvize Kai Hemsteeg derart abwegigen Vorschläge von vornherein eine klare Absage. Hemsteeg spart nicht mit klaren Worten:

„Essen braucht leistungsfähige Verkehrswege für den Berufs- und Lastverkehr ebenso wie für den privaten Individualverkehr. Daher unterstütze ich es ausdrücklich, dass auch die Verwaltung die absurde Idee einer Geschwindigkeitsbeschränkung sowohl auf der Alfred- wie auch auf
der Gladbecker Straße verworfen hat. Weitere Erschwernisse für den
Autoverkehr führen zwangsläufig zu einer übermäßigen Verlagerung auf die
umliegenden Nebenstraßen und Wohngebiete, die durch die Ausweichverkehre zusätzlich belastet werden. Wer weitere Restriktionen des Individualverkehrs fordert, riskiert Essens Position als Wirtschaftsstandort im zentralen Ruhrgebiet auf unverantwortliche Weise. Auch aus diesem Grund müsse der wenig durchdachte Vorschlag sofort vom Tisch, und zwar dauerhaft.“

Die Idee eines innerstädtischen Rings zu Lasten der bestehenden Verkehrsflächen sieht das EBB kritisch. Das EBB favorisiere vielmehr Lösungen, die darauf abzielen, Sonderverkehrswege innerhalb der bereits bestehenden Straßenführungen einzurichten. Hemsteeg erinnert in diesem Zusammenhang an den vom EBB eingebrachten Gedanken, einen Ringbus-Verkehr auf verschiedenen Hauptrouten einzurichten, der durch Nutzung von Mittelstreifen und temporären Halteverboten mehr Verkehrsfläche schaffen und somit eine höhere Leistungsfähigkeit und einen verbesserten Verkehrsfluss auf den Hauptverkehrsstrecken gewährleisten
sollte.

Kai Hemsteeg

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