Gewalt und Beleidigungen müssen zum Schutz der Badegäste und Ordnungskräfte geahndet werden

Das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS- FREIE WÄHLER (EBB-FW) spricht sich angesichts der neuerlichen Übergriffe im Steeler Ostbad für eine stringente Auslegung der Haus- und Badeordnung aus und fordert die konsequente Erstattung von Strafanzeigen.Die Ausweitung des Securitiy Dienstes wird vom EBB-FW ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

“Die Essener Freibäder sind ein Ort der Entspannung, der Erholung und der sportlichen Betätigung. Da haben Bedrohungen, Beleidigungen und vor allem Gewalt keinen Platz, wie diese grundsätzlich nicht in unser Gesellschaftsbild passen.

Daher ist es richtig, wenn grenzüberschreitendes Verhalten schnell und entschlossen geahndet wird. Die Arbeitssicherheit der Angestellten und die Aufenthaltsqualität für die Freibadbesucher stehen unbestritten an erster Stelle.”

so Kai Hemsteeg von der Ratsgruppe EBB-FW.

Das EBB-FW zeigt sich besorgt darüber, dass sich seit Jahren Badegäste vermehrt von den Essener Freibädern abwenden, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar. Die Langfristentwicklung der Besucherzahlen spreche hier eine deutliche und leider negative Sprache. Neben dem schlechten baulichen Zustand einiger Bäder sei dies verstärkt auf eine zunehmend aggressive und angriffslustige Stimmung zurückzuführen, die insbesondere im Grugabad und im Ostbad regelmäßig zu unzumutbaren Zwischenfällen zulasten der gesitteten Badbesucher führe.

“Da Grenzüberschreitungen nach Aussagen der Betroffenen schwerpunktmäßig von jungen Männern mit Migrationshintergrund begangen werden, spricht sich das EBB-FW neben der konsequenten Durchsetzung von Hausverboten und der Erstattung von Strafanzeigen auch für entsprechende Hinweisschilder am Eingang und in den Bädern in den einschlägigen Herkunftssprachen aus. Wir müssen in den Bädern unserer Stadt im Rahmen einer Gesamtstrategie repressiv und präventiv agieren“

fordert Wilfried Adamy, ordnungspolitischer Sprecher des EBB-FW.

„Die Stadt muss sicherstellen, dass unsere Bäder als sichere Stätte mit Wohlfühlqualität erhalten bleiben”.

Schwimmbad Oststadt

Kai Hemsteeg

Kai Hemsteeg

Wilfried Adamy

Wilfried Adamy, EBB