EBB-Fraktion: Ausstieg aus BfZ-Hotel längst überfällig

Aufklärung zu Folgekosten und Folgenutzung gefordert

BÜNDNIS (EBB) zeigt sich erleichtert, dass die Stadt jetzt endlich aus dem Hotelgewerbe aussteigt. „Das war höchste Zeit. Mit der Schließung des Bildungshotels endet für die Stadt Essen ein unnötiger aber teurer Ausflug in Hotelgewerbe“, so Backes wörtlich. Der Finanzausschuss müsse nun schnellstmöglich über die Pläne zur Schließung informiert werden. Ferner sei zu klären, wie das Gelände zukünftig genutzt werden soll und was mit den Fördermitteln geschieht. Der Betrieb des Hotels stand von Anfang an unter keinen guten finanziellen Vorzeichen. Unter diesem Schrecken ohne Ende hätte nach Ansicht des EBB schon viel früher ein Schlussstrich gezogen werden müssen.
Jetzt wird vermutlich ein teures Ende mit Schrecken folgen. Das hätte man sich ersparen können. Klarheit und Transparenz sind für das EBB das Gebot der Stunde.

Das EBB hat den Betrieb eines Hotels im Konzern Stadt Essen
seit Jahren kritisiert. Bis auf zwei Ausnahmen hat das Hotel ständig rote Zahlen geschrieben, die von der Stadt ausgeglichen wurden. Backes schließt nicht aus, dass hier möglicherweise eine unzulässige Subvention vorliegt. Verwaltung und die Ratsmehrheit haben jahrelang über die Missstände im Konzern EABG hinweggesehen. Ende 2017 hat die Verwaltung dem Hotel noch einmal mit einem Millionendarlehen unter die Arme gegriffen, und zwar ohne vorherigen Ratsbeschluss. Auch das sieht Backes nicht ohne Bedenken.

Jochen Backes

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